Schulentwicklungsprozess
Sie sehen hier, wie ein Schulentwicklungsprozess allgemein unter Zuhilfenahme des Referenzrahmens gestaltet werden kann.
Schulartspezifische Entwicklungsprozesse finden Sie hier.
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Schulartspezifische Entwicklungsprozesse finden Sie hier.
Schulentwicklungsprozesse sind zu folgenden Themen beispielhaft ausgearbeitet:
Individuelle Förderung auf Grundlage von Lernstand 5
Rückschulversuch SBBZ-allgemeine Schule
Individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung (ILEB)
Individuelle Förderung in der Schulart AVdual
Die Ziele der Schule sollten immer wieder reflektiert und kommuniziert werden. Im Zielklärungsprozess geht es im ersten Schritt darum, nach der gründlichen Analyse und Bewertung der Ergebnisse Zielvorstellungen abzuleiten und zu generieren:
Eine gute und realistische Zielformulierung bietet die notwendige Orientierung für die darauf ausgerichteten Maßnahmen. Die formulierten Ziele sollen als verbindliche und nützliche Arbeitsgrundlage dienen. Diese Funktion wird erfahrungsgemäß umso besser erfüllt, je konkreter die darin enthaltenen Ziele formuliert sind. Die folgenden SMART-Regeln können Hilfestellung bieten:
Ziele sollen konkret, präzise und möglichst ohne Interpretationsspielräume formuliert werden. Spezifische Ziele führen zu einer stärkeren Handlungsausrichtung als allgemeine und vage Ziele.
Ziele sollen messbar formuliert sein. Nur was gemessen werden kann, ist einem Soll-Ist-Vergleich zugänglich. Die Suche nach geeigneten Indikatoren ist Voraussetzung für die spätere Beurteilung der Zielerreichung und deshalb Bestandteil einer jeden Zielvereinbarung. Dabei muss darauf geachtet werden, dass der Indikator mit dem gewünschten Ziel korreliert. Grundsätzlich ist jedes Ziel messbar. Es ist jedoch schwierig, komplexe pädagogische Ziele in ihrem gesamten Ausmaß zu erfassen. Hier kann es sinnvoll sein, relevante Teilbereiche auszuwählen und diese zu messen. Um zu vermeiden, dass von vornherein nur Ziele vereinbart werden, die leicht zu messen sind, kann auch mit qualitativen Indikatoren („Maßnahme umgesetzt“) gearbeitet werden.
Ziele sollen motivierend, leistungsfördernd und anspruchsvoll sein. Erfahrungen zeigen, dass mit zunehmender Herausforderung der leistungsfördernde Effekt steigt. Eine aktive (statt passive) Formulierung hilft dabei.
Die vereinbarten Ziele sollen unter Berücksichtigung der gegebenen Umstände und der vorhandenen Ressourcen realisierbar sein.
Sie müssen im Einflussbereich und in der Zuständigkeit des
jeweiligen Zielvereinbarungspartners liegen; er muss in der Lage sein, die Zielerreichung aktiv zu beeinflussen. Dazu gehört auch,
dass die Anzahl der Ziele realistisch gewählt wird, d. h., es sollten lieber weniger als zu viele Ziele angestrebt werden.
Für jedes Ziel soll ein Termin für die Zielerreichung vereinbart werden. Bei komplexen Zielen bietet sich die Vereinbarung von terminierten Teilzielen an.